TIPPS ZUM TEEKRÄUTER-ANBAU

Ich baue bereits seit vielen Jahren meine eigenen Teekräuter im Garten an.

Hochbeet, Kräuterspirale oder Blumentopf? - Der richtige Standort

Erst mal vorneweg: Es gibt nicht „den einen“ optimalen Standort für Kräuter. Und nein, sie mögen es keineswegs alle warm und trocken. Das trifft für die mediterranen Kräuter wie Thymian, Salbei, Rosmarin und Co. zu. Diese lieben es, wenn der Boden richtig schön trocken ist, mit Sand oder Schotter vermischt wurde und wenig Nährstoffe enthält. Um sich gesund zu entwickeln und ihr ganzes Aroma zu entfalten, brauchen sie außerdem ganz viel Sonne und freuen sich, wenn der Standort etwas geschützt gelegen ist. Aber es gibt auch sehr viele Kräuter, die lieber an einem frischen, humosen Boden wachen und somit auch optimal in das Gemüse- oder Hochbeet integriert werden können. Zu diesen gehören zum Beispiel Fenchel, Kümmel, Ringelblumen und auch die beliebten Minzen. Bei letzteren sollte man allerdings unbedingt ihren Ausbreitungdrang im Hinterkopf behalten! Mit ihren unzähligen Wurzelausläufern und ihrem sehr starken Ausbreitungsdrang überwuchert die beliebte Pflanze schnell das ganze Beet. Und ja, diesen Ausbreitungdrang haben alle „normalen“ Minzen, also die Pfefferminze und ihre Verwandten. Überall wo der botanische Name ein „Mentha“ enthält, kann man pauschal davon ausgehen, dass es eine der wüchsigen Gattung ist. Dazu gehören auch die fruchtigen Sorten, wie Erdbeerminze, Apfelminze, Feigenminze, Schoko-Minze usw. Aber es gibt Möglichkeiten, die leckeren Pflanzen ihre Grenzen zu setzen: Die erste Möglichkeit ist, die Pflanze in einen ausreichend großen unbehandelten Keramiktopf zu setzen. Diesen kann man dann einfach dekorativ auf die Terrasse stellen oder aber im Beet vergraben, sodass der Rand oben ca. 10 cm raus schaut. Das Vergraben hat den Vorteil, dass man wesentlich weniger gießen muss und die Pflanze sich durch den wasserdurchlässigen Ton auch während des Sommerurlaubs selber mit dem notwendigen Nass versorgen kann. Die zweite Möglichkeit ist, der Pflanze ein eigenes Beet zu reservieren und zu den Nachbarbeeten eine Rhizomsperre zu errichten. Und last but not least hat man als drittes noch die Möglichkeit, einfach zu einer Minze zu greifen, die botanisch gesehen nicht zur Gattung der „Mentha“ gehört. Mein persönlicher Favorit sind hier die Bergminzen oder auch die koreanische Minze. Beide haben ein ganz leckeres Minze-Aroma, bleiben aber als ganz brave Stauden immer schön an ihrem Platz.

Eine Minze, die nicht wuchert? Aber ja, die gibt es! Die Koreanische Minze zum Beispiel. Sie hat ein schönes Aroma, eine tolle Blüte und ist vollkommen winterhart.

Die Kamille ist eines der beliebtesten Heilkräuter bei uns. Ihr Anbau ist einfach und sie wächst optimal in Mischkultur mit anderen Kräutern oder Gemüsepflanzen.

Ein- und mehrjährige Teekräuter

Damit die mehrjährigen Kräuter gut über den kalten Winter kommen, gibt es auch

Griechischer Bergtee wächst nur an sehr trockenen Standorten in voller Sonne. Dort ist er auch in kalten Wintern zuverlässig winterhart.

Kräuter als optimale Mischkulturenpartner im Gemüsegarten

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Teekräuter ernten, trocknen und lagern

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