VORTRÄGE

KRÄUTER

Vielseitig, gesund und lecker

Dieser Vortrag ist wie eine kleine Führung durch einen exklusiven Kräutergarten. Die Kräuterauswahl kann dabei ganz vielfältig sein: von heimischen Wildpflanzen, über exotische Heilkräuter und Gewürzpflanzen aus aller Welt. Ich gehe auf ihre Heilwirkung ein, erzähle Geschichten aus Kultur und Brauchtum, gebe Tipps und Inspirationen für die Verwendung in der Küche, usw. Je nach Jahreszeit bringe ich so viele Kräuter wie möglich mit, sodass diese nicht nur mit dem Verstand, sondern mit allen Sinnen entdeckt werden können!

Wenn ein bestimmtes Thema gewünscht ist, z.B. „Heimische Heilpflanzen“, „Heilpflanzen aus aller Welt“, „Exotische Gewürzkräuter“, usw. richte ich den Vortrag gerne darauf aus. Sprecht mich einfach an und erzählt mir, was euch besonders interessieren würde!

Den Vortrag gibt es in zwei Längen:
Der „kleine Vortrag“ dauert 45 Minuten mit anschließender Fragenrunde, der „große Vortrag“ ist mit 1,5 Stunden doppelt so lang. Auch hier gibt es im Nachgang natürlich noch ausreichend Zeit für alle Fragen.

Technische Ausstattung wird nicht benötigt, sodass dieser Vortrag auch gut im Freien stattfinden kann.

Honorar und Termine auf Anfrage.

WILDE BIENEN IM GARTEN

Von artgerechten Insektenhotels und den besten Blümchen für die wilden Bienchen

Klar, wir müssen die Bienen schützen – das ist mittlerweile bei fast allen Leuten irgendwie angekommen. Also kauft man ein Insektenhotel und sät ein Stück Blumenwiese – und alles ist gut, oder? Na ja, mehr oder weniger.

Erstmal sollten wir ganz klar den Unterschied zwischen Honigbienen und Wildbienen klären. Diese Unterscheidung ist für den Wildbienenschutz essentiell, denn ihre Bedürfnisse unterscheiden sich zum Teil erheblich von denen der allbekannten Honigbiene. Wusstest du, dass es in Deutschland rund 560 verschiedene Wildbienenarten gibt? Die meisten von ihnen leben solitär, d.h. sie bilden keine Staaten wie die Honigbiene. Diese Wildbienen sind folglich sozusagen alleinerziehende Mütter. Und als solche wollen sie das, was alle Mütter für ihre Kinder wollen: Eine sichere Kinderstube und ausreichend Nahrung sind die besten Voraussetzungen für den Start ins Leben ihrer kleinen Bienen-Kinderchen. 

Und an dieser Stelle kommen wir Wildbienenhelfer ins Spiel:

Der Begriff des Insekten“hotels“ ist nämlich eigentlich völlig irreführend. Die Bienen machen hier ja keinen Urlaub. Sondern sie sollen in den von uns aufgestellten Bauwerken ihre Kinderstuben einrichten. In Fachkreisen wird daher der Begriff der „Nisthilfe“ bevorzugt. Aber egal wie wir es bezeichnen, viele der im Handel erhältliche Insektenhotels sind aus Sicht der Bienen leider absolute Null-Sterne-Unterkünfte.

Der erste Teil des Vortrags nimmt daher die typischen Bewohner eines Insektenhotels mit ihren individuellen Vorlieben etwas genauer unter die Lupe. Denn wenn man ihre Lebensweise einmal verstanden hat, ist es auf einmal völlig logisch, warum manche Nisthilfen besiedelt werden und andere leer bleiben. Und es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten, den wilden Bienchen etwas unter die Flügel zu greifen! Denn nur ein Bruchteil der vielen verschiedenen Arten mag überhaupt in ein Insektenhotel einziehen. Viele (darunter auch besonders viele Rote-Liste-Arten!) haben ganz andere Vorstellungen von einer gemütlichen Behausung. Und auch denen können wir im Garten – zum Teil mit ganz einfachen Maßnahmen – etwas Gutes tun.

Es gibt noch einen weiteren großen Unterschied zur Honigbiene: Viele Wildbienen sind spezialisiert auf bestimmte Pflanzen und Lebensräume.

Der zweite Teil des Vortrags widmet sich daher einem vielleicht sogar noch wichtigeren Thema als den Nisthilfen: Der Pflanzenauswahl und insektenfreundlichen Umfeldgestaltung. Denn ohne Blümchen nutzt den Bienchen auch das tollste Hotel nichts. Das wäre wie ein Luxushotel in der Wüste ohne jeglichen Zugang zu Verpflegung. Wer würde dort hin wollen? (Nebenbei bemerkt: Auch grüner Rasen ist aus Sicht der Bienen praktisch „Wüste“.) Generell gilt: Jede Blume ist besser als keine Blume! Aber erst mit den „richtigen“ Blumen wird es ökologisch wirklich interessant. Denn dann finden auch besonders seltene und bedrohte Wildbienenarten plötzlich wieder Nahrung für sich und ihre Nachkommen. Und es ist faszinierend, wie sich auch in kleinen Gärten stabile Populationen seltener Wildbienenarten ansiedeln können – allein durch ein paar kleine Veränderungen in der Bewirtschaftung und Pflanzenauswahl.

Je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit in der Gärtnerei bringe ich so viele Pflanzen wie möglich mit zu der Veranstaltung, um diese auch „in Echt“ zu zeigen. Der Vortrag wird von einer PowerPoint-Präsentation unterstützt, um zusätzlich möglichst viele Bilder zeigen zu können. Für die Präsentation ist ein Beamer erforderlich, sowie eine Präsentationsfläche (Leinwand, o.ä.). Falls kein Beamer vorhanden ist, kann ich diesen auch mitbringen (bitte bloß rechtzeitig Bescheid sagen!).

Der Vortrag dauert insgesamt ca. 1,5 Std. Im Anschluss besteht natürlich noch die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Honorar und Termine auf Anfrage.

DER BIOGARTEN

Selbst angebautes Obst und Gemüse liegt wieder voll im Trend. Es ist unübertrefflich regional, gesund und lecker. Doch wie gelingt es, dass das eigene Obst und Gemüse wirklich so gut wird, wie man es sich vorgestellt hat? Das ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn man ein paar Grundlagen kennt: 

Biologisch gärtnern bedeutet, den Garten als kleines Ökosystem zu begreifen, natürliche Zusammenhänge und Kreisläufe zu verstehen und zu nutzen. Es wird besprochen, was eigentlich einen guten Boden ausmacht, wie man richtig düngt und was die Vorteile des Mulchens sind. Weiterhin geht es um Mischkulturen und Fruchtfolge, um  biologische Möglichkeiten des Pflanzenschutzes und tierfreundliche Gartengestaltung.

Der abwechslungsreiche Vortrag richtet sich an Neueinsteiger ebenso wie erfahrene Gärtner/innen.

Der Vortrag dauert insgesamt ca. 1,5 Std. Im Anschluss besteht natürlich noch die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Honorar und Termine auf Anfrage.